Computerfehler legt Videopoker-Automaten lahm

6. Juni 2005 - Salem, Oregon. Ein Fehler in der Computersoftware von Videopoker-Automaten der Oregon State Lottery machte am Wochenende das Spielen an den Automaten zum größten Teil unmöglich.

Der Fehler sorgte mitten im Spiel dafür, dass der "Tilt" der Automaten eingeschaltet, dadurch das aktuelle Spiel verworfen wurde und die Spieler ihr Geld wieder ausgezahlt bekamen.

Der Tilt-Modus dient zum Schutz der Automaten vor Beschädigung, Diebstahlsversuchen und Vandalismus. Im normalen Betrieb wird der Tilt nur bei starken Erschütterungen oder bei Verdacht von Manipulation am Automaten aktiviert.

Techniker der Oregon State Lottery und des Automatenherstellers GTECH arbeiteten am Sonntag an der Beseitigung des Problems, wie die Lotterie durch ihren Pressesprecher bekannt gab. Das Problem sei seit Samstag Abend bekannt und trat an unterschiedlichen Standpunkten unabhängig voneinander auf. Jedoch seien nicht alle Automaten betroffen gewesen - über eine genaue Anzahl von Spielern, die durch die Fehlfunktion betroffen waren, konnte deshalb keine Auskunft getroffen werden. Das Problem sei zeitlich kurz nach einem Software-Update der Automaten aufgetreten, allerdings konnte das Problem noch nicht näher eingegrenzt werden.

Es liegen bis dato keine Berichte von Spielern vor, die Geld durch den Computerfehler verloren haben. Eine Verlustrechnung der staatlichen Lotterie in Oregon liegt ebenfalls noch nicht vor. Diese werde im Rahmen eines Meetings mit GTECH aufgestellt, so Chuck Baumann gegenüber der Presse.

"Videopoker-Automaten gibt es seit 1992", sagte Baumann, "Computer- oder Softwarefehler sind sehr ungewöhnlich bei diesen Automaten."

Source: (2006-06-30 18:47:21)

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