3 High-Tech Betrueger beim Poker verhaftet
15. September 2005 - London, Großbritannien. Zwei Männer und eine Frau wurden wegen Betrugs beim Glücksspiel verhaftet und erwarten nun ihre Anklage. Sie sollen mit Kameras und Funkgeräten bestückt in Casinos einen Schaden von 250.000 britischen Pfund zu verursacht haben.
Die drei Betrüger sind beim Falschspiel im Casino "Mint" aufgefallen, nachdem das Sicherheitspersonal des Casinos nach intensiver Beobachtung Verdacht schöpfte und Scotland Yard kontaktierte.
Verdacht erregte die Frau des Betrüger-Trios, da sie darauf bestand, ihre Handtasche auf dem Spieltisch oder auf ihrem Schoß liegen zu lassen. Die Casino-Sicherheit brachte außerdem einen weißen Ford Transit mit der Frau in Verbindung, der immer vor dem Casino parkte, wenn die Frau an den Tisch kam.
Als die Polizei in den Van schaute, fand sie laut einem Angestellten des Casinos "mehr Technik zur Fernsehüberwachung als in der ganzen Sicherheitsabteilung".
Das Spiel der Wahl des Betrüger-Trios war Three-Card Poker - eine Pokervariante, bei der hauptsächlich blind gesetzt wird und bei der es somit mehr auf Glück als Können geht. Eine Kamera in der Handtasche der Frau hätte die verdeckten Karten aufnehmen können und den Spielern den Gewinn garantiert.
Zum Zeitpunkt der Durchsuchung konnte in der Handtasche nichts von Interesse der Polizei gefunden werden, aber im Gürtel einer ihrer Kollegen, der am selben Tisch spielte, konnte Scotland Yard eine Kleinstkamera sicherstellen.
Der Pokerbetrug wurde vermeintlich in vielen Casinos des Landes durchgeführt, davon in mindestens 6 Londoner Casinos.
Detective Inspector Darren Warner von Scotland Yards Gaming Unit sagte, "Die Verhaftungen zeigen, dass gute Ergebnisse erreicht werden, wenn das Fachwissen unserer Einheit und die Überwachung der Casinos eng zusammenarbeiten."
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